{"id":7176,"date":"2023-03-23T10:46:11","date_gmt":"2023-03-23T09:46:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.shs-capital.eu\/?p=7176"},"modified":"2025-09-04T13:01:11","modified_gmt":"2025-09-04T12:01:11","slug":"vom-investmentbanking-zu-private-equity-shs-investmentmanagerin-anna-schleifer-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.shs-capital.eu\/de\/vom-investmentbanking-zu-private-equity-shs-investmentmanagerin-anna-schleifer-im-interview\/","title":{"rendered":"Vom Investmentbanking zu Private Equity: SHS-Investmentmanagerin Anna Schleifer im Interview"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Du bist seit September 2022 Teil des SHS-Teams. Davor warst du als Associate bei einer renommierten Investmentbank in Frankfurt besch\u00e4ftigt. Wie sah dein Bet\u00e4tigungsfeld dort aus?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war 2.5 Jahre als Analystin angestellt, bevor ich kurz vor meinem Weggang zur Associate bef\u00f6rdert wurde. Haupts\u00e4chlich habe ich M&amp;A Prozesse, insbesondere aus der Sell-side Perspektive, sowie vereinzelt ECM-Themen betreut. Meine Aufgaben bestanden im Projektmanagement dieser Prozesse. Unter anderem koordiniert man Berater, die das Unternehmen bez\u00fcglich unterschiedlicher Fachbereiche pr\u00fcfen, und bereitet es auf den Verkauf vor. Dar\u00fcber hinaus ist man auch extern Ansprechpartnerin f\u00fcr zum Beispiel interessierte K\u00e4ufer, sobald die Marktansprache begonnen hat.<\/p>\n<p>Meine Aufgaben waren sehr vielf\u00e4ltig und ich hatte die M\u00f6glichkeit viele unterschiedliche Bereiche in relativ kurzer Zeit kennenzulernen. Andererseits ist es gerade diese Intensit\u00e4t und K\u00fcrze der Projekte, die es schwierig machen, tiefere Einblicke in das Unternehmen zu gewinnen.<\/p>\n<p><strong>2. War das dann auch der Grund, der dich veranlasst hat, dich in Zukunft anders zu spezialisieren?<\/strong><\/p>\n<p>Auf jeden Fall. Aus den genannten Gr\u00fcnden war es mir ein Anliegen, auf die Buy-side zu wechseln und den gesamten Investmentzyklus eines Unternehmens kennenzulernen. Der Wachstumskapitalbereich innerhalb von Private Equity (PE) hat mich schon seit l\u00e4ngerem interessiert. Hier wird in der Regel langfristig investiert und man steigt tief in die Unternehmensentwicklung ein. Bereits vor der Investition \u00fcberlegt man sich eine Wachstumsstrategie und setzt diese dann in enger Zusammenarbeit mit dem Managementteam um. Das macht die Arbeit inhaltlich sehr anspruchsvoll.<\/p>\n<p><strong>3. Du hattest in deiner Bewerbungsphase viele Angebote zur Auswahl. Warum hast du dich f\u00fcr die SHS entschieden?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe mir viele unterschiedliche Unternehmen angeschaut. Darunter waren auch Family Offices, Fund of Funds, Venture Capital und eben Private Equity Funds, sowohl mit Sitz in Deutschland wie auch in der Schweiz.<\/p>\n<p>F\u00fcr SHS sprach mein Interesse am Wachstumskapital, wie eben beschrieben. Au\u00dferdem wollte ich gerne weiter den Fokus auf dem Sektor Healthcare behalten.<\/p>\n<p>Zudem hat mir gefallen, dass SHS ein kleines Team hat. So bekommt man alle Prozesse mit, die eigene Stimme wird geh\u00f6rt und man hat die M\u00f6glichkeit das Unternehmen strukturell zu pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Des Weiteren hat mich die momentane Phase des Fondszyklus fasziniert. SHS hat gerade eine neue Fondsgeneration mit einem erheblich gesteigerten Fondsvolumen aufgelegt. Bei einem neuen Fonds von Anfang an beteiligt zu sein bedeutet, dass die Investitionsm\u00f6glichkeiten noch sehr breit gef\u00e4chert sind und ich auch als relativ neues Teammitglied die Chance habe, eine Beteiligung vom Kauf \u00fcber Beteiligungsmanagement bis hin zum Verkauf zu erleben.<\/p>\n<p>Schlussendlich kam noch dazu, dass der Bewerbungsprozess z\u00fcgig und professionell durchgef\u00fchrt wurde. Auch das Thema Homeoffice wird bei SHS allen erm\u00f6glicht, was einem sehr entgegenkommt an bestimmten Tagen.<\/p>\n<p><strong>4. Wie sieht dein Arbeitsalltag bei SHS aus (vielleicht auch im Vergleich zu deinem Alltag bei der Investmentbank)?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Arbeit bei SHS verl\u00e4uft sehr unabh\u00e4ngig. W\u00e4hrend man im Investment Banking wesentlich enger mit einem Kunden zusammenarbeitet und sich h\u00e4ufig abstimmen muss, so habe ich bei SHS viel Flexibilit\u00e4t im Alltag und auch oft Themen, an denen ich eigenverantwortlich arbeite. Ich kann proaktiv nach neuen Beteiligungsm\u00f6glichkeiten suchen und trage viel Verantwortung.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich werden auch bei SHS gr\u00f6\u00dfere Entscheidungen im Bereich Investments im Plenum besprochen und abgestimmt. Doch Abstimmungen und Diskussionen finden stets demokratisch und auf Augenh\u00f6he statt. Zudem machen die flachen Hierarchien und die kurzen Dienstwege sowohl fachliches als auch pers\u00f6nliches Feedback schnell und einfach.<\/p>\n<p>Auch bei SHS besteht meine Arbeit zu einem gewissen Teil aus der Zuarbeit f\u00fcr andere und aufgrund der kleinen Gr\u00f6\u00dfe des Teams muss jeder \u00fcberall mit anpacken. Gleichzeitig sind meine Arbeitszeiten flexibler und ich kann mir meinen Arbeitsalltag meist selbst einteilen.<\/p>\n<p><strong>5. Du bist geb\u00fcrtig aus Berlin und hast in Frankreich und den Niederlanden studiert, bevor du nach Frankfurt gegangen bist. War es als Kind der Gro\u00dfstadt eine gewaltige Ver\u00e4nderung nach T\u00fcbingen zu ziehen?<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat mich der Umzug nach T\u00fcbingen am meisten besorgt. Es ist die kleinste und s\u00fcdlichste Stadt in Deutschland, in der ich je gelebt habe.<\/p>\n<p>Deshalb habe ich mich bereits vor der Zusage informiert, was die Stadt zu bieten hat. Tats\u00e4chlich vermisse ich hier nichts. Ich mache in meiner Freizeit gerne Ausdauersport und daf\u00fcr gibt es in T\u00fcbingen unz\u00e4hlige Lauf- und Wanderwege in den naheliegenden Naturschutzgebieten sowie mehrere gute Schwimmb\u00e4der. Da T\u00fcbingen eine sehr internationale Studentenstadt ist, gibt es viele kleine Caf\u00e9s, Bars und Restaurants in der wundersch\u00f6nen Altstadt, die vor allem am Wochenende \u00fcberquellen. Wenn man doch einmal die Stadt verlassen m\u00f6chte, gelangt man in kurzer Zeit nach Stuttgart zu den gr\u00f6\u00dferen Clubs, an den Bodensee oder in die Berge zum Skifahren.<\/p>\n<p>Ich freue mich neben der Arbeit auch meinen Hobbys nachgehen zu k\u00f6nnen. Ich habe angefangen Klavierunterricht zu nehmen und bin auch beim Triathlon wieder ambitionierter unterwegs. Auch im Team unternehmen wir au\u00dferhalb der Arbeit \u00f6fter mal etwas gemeinsam. Vom Altersdurchschnitt ist das Team sehr gemischt, vom Gr\u00fcnder im Vorruhestand bis hin zum 28-j\u00e4hrigen CFO. Hier ist jeder willkommen nach der Arbeit gemeinsam noch ein Feierabendgetr\u00e4nk am Neckar zu trinken.<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Du bist seit September 2022 Teil des SHS-Teams. Davor warst du als Associate bei einer renommierten Investmentbank in Frankfurt besch\u00e4ftigt. Wie sah dein Bet\u00e4tigungsfeld dort aus? 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